Alfred Eichhorn

Journalist


Beratung, Redaktion und Moderation von Veranstaltungen:

- zur deutschen und internationalen Politik
- Zeitgeschichte
- Entwicklungen in der EU
- Informationsgesellschaft
- gesellschaftlicher Wandel
- Transformationsprozesse in Osteuropa und
- Diktaturerfahrungen.


Demnächst:

13. Juni 2017 – 18 Uhr – Salon der Rosa Luxemburg Stiftung, Berlin


"Siegfried in Stahlgewittern"


Was ist Rechte Kulturpolitik und welche Gegenstrategien gibt es?
Vortrag und Diskussion mit:

Moderation: Alfred Eichhorn



28. Juni 2017 – 19 Uhr –Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße Potsdam / Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten,14469 Potsdam I Leistikowstraße 1


Geschichte und Rezeption von Desertion – Annäherung an ein schwieriges Thema


Die Gedenkstätte zeigt seit dem 12. Oktober 2016 eine Sonderausstellung zu einem bis dato von der Forschung und der Öffentlichkeit wenig beachtetem Thema. Unter dem Titel „Fahnenflucht in den Westen. Sowjetische Deserteure und ihre deutschen Helferinnen und Helfer“. Es werden neun exemplarische Fluchtgeschichten vorgestellt. Damit wirft die Ausstellung auch ein Schlaglicht auf die Lebensumstände in der Nachkriegszeit, die Zustände in der sowjetischen Armee, die Fluchtgründe, die interalliierte Flüchtlingspolitik und die sowjetische Repressions- und Rechtspraxis.

Die Ausstellung wird bis zum 21. Juni 2017 zu sehen sein. Am 28. Juni gibt  eine Finissage in Form einer Diskussionsrunde mit Schwerpunkt „Geschichte und Rezeption von Desertion – Annäherung an ein schwieriges Thema“. Experten werden den Blick  weiten und die Desertion sowjetischer Soldaten in einen größeren historischen Kontext einordnen. An historischen Beispielen kann gezeigt werden, wie kontrovers der Umgang mit dem Thema Desertion ist und wie er nach den Systembrüche auch einer oft leidenschaftlich diskutierten Neubewertungen unterlag.

Es diskutieren:

Moderation: Alfred Eichhorn



in Vorbereitung


„Kinder des Oktober“

Eine Veranstaltung der Forschungsstelle Osteuropa in Bremen
„Kinder des Oktober“ will sich mit den Konsequenzen der Oktoberrevolution für die nachfolgenden Generationen nicht nur in der Sowjetunion, sondern auch in Ostmitteleuropa auseinanderzusetzen.
Die 1982 gegründete Forschungsstelle Osteuropa in Bremen steht für das Erbe des „anderen Osteuropa“ und die vielfältigen Menschenrechts- und oppositionellen Gruppen, die hinter der Fassade der scheinbar monolithischen Parteiapparate sichtbar wurden.







Am 6. Juni hatte Winfried Sühlo Gelegenheit sein Buch "DER ROTE KOFFER" im Literaturforum im BRECHT-HAUS vorzustellen. Der Untertitel: "Mein Blick auf ein gespaltenes Land"
Jemand schrieb zum Buch:
„Egal, wo er tätig wurde: in der Planungsabteilung des Bundeskanzleramtes, in der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik bei der DDR oder in der Staatskanzlei von Schleswig-Holstein. Winfried Sühlo unterschied sich von vielen seiner westdeutschen Landsleute: In seinem Bewusstsein war stets die DDR als Teil Deutschlands präsent. Nicht pflichtschuldig, sondern als gelebte Realität. In dieser Hinsicht glich er Günter Gaus, der ihm nahestand.“
Eine Aufzeichnung des Gesprächs ist demnächst auf dieser Seite zu finden.

Foto: (v.l.n.r.) Der Autor Winfried Sühlo, Ursula Vogel, die Leiterin es Literaturforums, Moderator Alfred Eichhorn



Am 31. Mai wurde im SALON der Rosa-Luxemburg Stiftung der Film: „Wie starb Benno Ohnesorg. Der 2. Juni 1967“ gezeigt. Danach gab es eine Diskussion zu zwei aktuellen Büchern zum Thema. Die Autoren Eckard Michels ("Schahbesuch 1967 - Fanal für die Studentenbewegung) und Uwe Soukup (DER 2. JUNI 1967 - Ein Schuss, der die Republik veränderte) legten Bücher vor, die sich sowohl mit der Geschichte des Mordes an Benno Ohnesorg, als auch mit den politischen Umständen dieser Zeit befassen. Soukup, der so genau und so detektivisch wie keiner vor ihm, den Mord an Ohnesorg untersuchte und Michels, der die erste umfassende Geschichte des 2. Juni 1967 als innen - wie außenpolitisches Ereignis vorlegte, stritten leidenschaftlich um die Relevanz des Zeitzeugen in dieser Angelegenheit.

Foto: (v.l.n.r.) Uwe Soukop, Moderator Alfred Eichhorn, Eckard Michels




"Laudato SI" - oder zurück auf die Arche Noah? So war am Himmelfahrtstag 2017 ein Gespräch auf dem Kirchenschiff zum Kirchentag überschrieben.
Erörtert wurde die Frage: Wohin geht es mit der Klimapolitik? Zu den Ausgangspunkten gehörte die Enzyklika "Laudato SI", der Besuch des US-Präsidenten beim Papst und der gerade beendete Petersberger Klimadialog.


Die Protagonisten: Prof. Ottmar Edenhofer (Potsdam Institut für Klimafolgenforschung), Christoph von Marschall, Tagesspiegel und Annalena Baerbock, MdB Bündnis 90/Die Grünen.
Musik: Detlef Bensmann und Lilly Paddags (Saxophon)

Foto: (v.r.n.l.) Ottmar Edenhofer, Christoph von  Marschall, Joachim Hake, Direktor der Katholischen Akademie, die zur Diskussion unter Deck eingeladen hatte, die Solisten Lilly Paddags und Detlef Bensmann, Annalena Baerbock und der Moderator Alfred Eichhorn.

Bei Fragen zu Einzelheiten zur Veranstaltung und zu anderen Aktivitäten der Katholischen Akademie : information@katholische-akademie-berlin.de.